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© Carina Häusler

Christiane Fröhlich forscht am Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA) in Hamburg zu Fluchtursachen im Globalen Süden. Ihr aktuelles Forschungsinteresse gilt Interpretationen von (Zwangs-)Migration als ‚kritisch‘ in verschiedenen sozio-politischen Kontexten sowie Interaktionen zwischen Menschen, die sich gezwungen sehen, ihre Heimat zu verlassen, und Akteur*innen, die dies kontrollieren wollen. Sie nähert sich den damit verbundenen Fragestellungen aus einer kritischen, post/dekolonialen Perspektive. Ihr regionaler Fokus liegt auf dem Nahen Osten (Syrien, Jordanien, Libanon, Israel/Palästina, Türkei), wo sie extensive Feldforschung betrieben hat; gleichzeitig ist sie auch Teil transregionaler, vergleichender Projekte, zum Beispiel des EU-finanzierten Konsortiums „Migration Governance and Asylum Crises (MAGYC))“. Dort leitet sie ein Work Package zu „Comparing Crises. Lessons from «migration crises» in North Africa, the Middle East and the Greater Horn of Africa.“ Fröhlich wurde am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg promoviert und ist Absolventin des Masterstudiengangs „Peace and Security Studies“ der Universität Hamburg. Sie studierte außerdem englische Sprache, Literatur und Kultur, Geschichte und Psychologie an den Universitäten Hamburg und Warwick (M.A.).